Aktuelles

aus Nienhagen

Gemeinde Nienhagen - Lock-Down bestimmt zunächst das weitere Leben

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Zunächst wünsche ich Ihnen allen und uns allen einen guten Start in das neue Jahr, auch wenn wir schon jetzt wissen, dass es mit den erheblichen Einschränkungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weiter gehen wird.

So werden wir mit dem Stand des heutigen Tages auch unsere Kindertagesstätten nicht wieder in den Regelbetrieb nehmen können und einzelnen Kindern nur im Ausnahmefall eine Betreuung anbieten. Sämtliche Einrichtungen für Kultur und Sport werden wir zunächst bis zum 31. Januar geschlossen halten. Auch das Büro der Gemeinde Nienhagen im Rathaus ist geschlossen aber natürlich täglich besetzt und damit für Sie auch telefonisch erreichbar.  Auch ich bin für Sie jederzeit da - Sie können mich anrufen oder mir eine E-Mail schreiben - 01736232551  oder makel-nienhagen@jdmn.de .

Und mit Maske und Abstandsregel können Sie mich natürlich auch weiterhin persönlich ansprechen.

Wir werden uns mit diesen Einschränkungen, die ich für sinnvoll und erforderlich halte, sicher noch eine Weile arrangieren. Gut ist, dass wir mit Anschaffung der Raumluftfilter in unseren Kindertagesstätten einen Beitrag geleistet haben, die Sicherheit in diesen so wichtigen Einrichtungen zu erhöhen auch wenn uns das vor den aktuellen Einschränkungen erstmal nicht schützt. Zusätzlich prüfen wir, ob wir auch den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen   der Einrichtungen ein kostenfreies Testangebot machen, solange diese noch nicht einen Impfschutz erhalten haben. Wir unterstützen daher auch das Bemühen des Vereines "Gesundheit vor Ort", in Nienhagen in Zusammenarbeit mit der Oliven-Apotheke neben den hiesigen Ärzten ein zusätzliches Testangebot zu entwickeln.

Immer wieder höre ich, das Menschen doch noch Bedenken vor einer Corona- Schutzimpfung haben.  Mich überzeugt die Aussage der Wissenschaftler und das aus meiner Sicht auch sehr sorgfältig betriebene Zulassungsverfahren des Impfstoffes und werbe dafür, dass jeder, dem jetzt ein Impfangebot gemacht wird, dieses in Anspruch nehmen sollte.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger - die Maßnahmen der Bundesregierung und der Länder werden sicher zu Recht im Hinblick auf ihre Notwendigkeit und Wirksamkeit diskutiert  und sicher scheinen manche Beschlüsse nicht nachvollziehbar, manche werden am Ende sich auch als wenig effektiv erweisen. Die Diskussion dazu ist Zeichen unserer gelebten Demokratie - allerdings kann am Ende in dieser Situation nicht die Umsetzung in Frage gestellt werden - es muss nun einmal gehandelt werden, wenn die Situation es erfordert.

Ein schönes Beispiel dazu am Schluss:  Wenn ein Haus brennt, wird der Einsatzleiter der Feuerwehr nicht mit seinen Einsatzkräften die Art und Weise der Brandbekämpfung diskutieren. Er muss (ggf. nach kurzer  Beratung)  entscheiden und diese Entscheidung kann  falsch oder richtig sein. Es bleibt aber keine Zeit, diese Entscheidung in der Mannschaft zu diskutieren. Und auch der Gemeinderat wird nicht erst darüber beraten, ob die Feuerwehr zum Brandort fährt oder nicht. Am Ende zählt, ob das Feuer gelöscht  ist und Menschen in Sicherheit sind.

Hoffen wir, dass auch das " Corona-Feuer" bald nur noch ein kontrollierbarer Schwelbrand ist.

Ihr

Jörg Makel

Bürgermeister

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