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aus Nienhagen

In Nienhagen haben Schwalben und Fledermäuse jetzt ein neues Quartier

Für rund 8.000,00 € haben der Förderverein Sinnes- und Bewegungsgarten Nienhagen und die Gemeinde Nienhagen gemeinsam Wohnraum für Schwalben und Fledermäuse geschaffen. Und zwar mitten im Dorf am Rande des vom Verein unterhaltenen Parks. Gefördert wurde das Projekt maßgeblich auch von der Niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung und einem privaten Spender.

"Das Haus selbst haben wir von einer Firma BioClean aus Thüringen nach unseren Vorstellungen bauen lassen", erklärt Bürgermeister Jörg Makel "und die Fundamente haben wir nach Statik vor Ort mit Helfern des Vereines gegossen. Beratung fanden wir zudem durch unseren Ranger Gerd Papenburg. Wir hoffen mit diesem Projekt den erkennenden Rückgang an Schwalben, die immer weniger Nistmöglichkeiten finden, aufzufangen und die Dachkonstruktion bietet im Obergeschoß ausreichend Platz für Fledermäuse. Das ganze Haus steht auf einer Wiese, die nur einmal im Jahr gemäht wird. Das ganze ist daher auch Anschauungs-und Lehrprojekt für die jungen Bürger der Schulen und Kindertagesstätten, die oft die Pflanzen- und Tierwelt im Sinnesgarten erkunden. Ohne Blühflächen keine Insekten und ohne Insekten keine Schwalben und auch keine Fledermäuse.

Die Gemeinde Nienhagen beteiligt sich mit 3500,00 € am Bau dieser komfortablen Wohnungen - sehr gut angelegtes Geld aus unserem Umwelt- und Naturschutzfond zum Erhalt und Ausbau der Biodiversität."

Zu den Fotos:

Mitglieder des Vereines und Mitarbeiter der Firma BioClean beim Aufbau

Das neue Haus steht:
Ranger der gemeinde Nienhagen Gerd Papenburg, Mitglieder des Fördervereines, Mitarbeiter der Firma BioClean und Bürgermeister Jörg Makel vor dem bezugsfertigen Haus


Jörg Makel
Bürgermeister der Gemeinde Nienhagen

veröffentlicht am

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