Bekanntmachungen

aus Nienhagen

Ein Beitrag zur Verkehrssicherheit - Neue Schilder in Nienhagen senden Appell an die Autofahrer zum langsamen Fahren

Viele Bürgerinnen und Bürger haben es gewünscht, die Politik hat es schon immer von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde gefordert: Mehr 30 km/h-Zonen auf der Ortsdurchfahrt Nienhagen, vor allem an den Stellen, wo Schulkinder immer die stark befahrene Kreisstraße queren müssen.

Einer dieser Orte liegt in Höhe der Einmündung zum Butterstieg in der Ortsmitte und der dort befindlichen Bushaltestelle. Wunsch der Politik ist es schon seit längerer Zeit, dass hier mit Zunahme des Fahrzeugverkehrs mehr Sicherheit für Fußgänger geschaffen wird. Zum Beispiel durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h, einem Fußgängerüberweg oder zumindest einer Querungshilfe.

Bisher waren unsere Bemühungen bei der für diese Straße zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Celle nicht erfolgreich. Wir selbst als Gemeinde dürfen nicht tätig werden. Verkehrszählungen haben ergeben, dass die Anzahl der Fußgänger, die hier die Straßenseiten wechseln müssen im Verhältnis zum Fahrzeugverkehr für behördliche Anordnungen (noch) nicht ausreichen.  Das sehen wir anders, a b e r um nicht unnötig zu warten und selbst handeln zu können, haben wir auf Antrag der Gruppe

SPD/FDP/Bündnis90-Grüne im Rat einstimmig beschlossen, für diesen Bereich eine "Empfehlungsbeschilderung“ aufzustellen.

Einen geeigneten Platz für diese Schilder außerhalb des öffentlichen Verkehrsraumes konnten wir auch finden. Ole Eckert, selbst Mitglied im Rat, stellte hierfür eine Ecke seines Grundstückes zur Verfügung und Physiotherapeutin Silke Regener-Klingemann war ebenfalls bereit, vor ihrer Praxis das Schild aufzustellen.

In den nächsten Tagen sollen in dem Straßenabschnitt auch noch digitale Geschwindigkeitsanzeigen installiert werden. Wir wollen dann sehen, ob diese Schilder auch wirken und mehr Autofahrer sich motiviert sehen, ihre Geschwindigkeit zu drosseln.  Kurzfristig hoffen wir dann aber auch auf weitere Maßnahmen des Straßenbaulastträgers. Immerhin ist der Bau einer Querungshilfe auch dort jetzt für möglich erkannt worden.

Für die Beschilderung und die digitalen Geschwindigkeitsanzeigen hat die Gemeinde Nienhagen rund 8000,-€ investiert. Ich finde, gut angelegtes Geld, denn die Schilder und auch die Anzeigen können wir auch an anderen Orten einsetzen, wenn sie hier eines Tages nicht mehr gebraucht werden.

Jörg Makel
Bürgermeister der Gemeinde Nienhagen
Mobil: 0173 6232551

Leichte Sprache:

Sicherheit im Verkehr

Neue Schilder sagen: Langsam fahren!

Schnelle Autos sind gefährlich für Fußgänger und Radfahrer.

Darum fordern viele Menschen in Nienhagen:

         Bitte mehr Straßen mit Tempo 30 in Nienhagen!

 

Besonders gefährlich sind schnelle Autos für Kinder.

Zum Beispiel vor einem Kindergarten oder vor einer Schule.

In Nienhagen ist es zum Beispiel gefährlich an der Ecke Dorfstraße und Butterstieg.

Da ist eine Bus·haltestelle.

Und in der Nähe ist die Grundschule Nienhagen.

Das ist also der Schulweg von vielen Kindern.

 

Die Gemeinde Nienhagen hat darum eigene Schilder aufgestellt.

Diese Schilder sind aber nur eine Vorschlag.

Sie sind keine Pflicht für die Autofahrer.

Nur Tempo 30- Schilder sind eine Pflicht für Autofahrer.

 

Wer darf ein Tempo 30-Schild aufstellen?

Das darf nur die Straßen·verkehrs·behörde vom Landkreis Celle.

Die Gemeinde Nienhagen darf das nicht selbst machen.

Die Straßen·verkehrs·behörde vom Landkreis Celle sagt aber:

Nein, Nienhagen braucht an der Straße Butterstieg kein Tempo 30.

 

Warum sagt der Landkreis Celle Nein?
Für Tempo 30-Schilder gibt es ein Gesetz.

In dem Gesetz steht:

         Fahren an der Stelle viele Autos?

         Gehen an der Stelle viele Menschen über die Straße?

         Dann müssen die Autos langsamer fahren.

         Dann darf die Gemeinde ein Tempo 30-Schild aufstellen.

An der Ecke Dorfstraße und Butterstieg sind es aber noch zu wenige Menschen.

Darum sagt das Gesetz:

Hier muss kein Tempo-30-Schild stehen.

Die Gemeinde Nienhagen findet das schlecht.

Und darum hat die Gemeinde Schilder mit dem Vorschlag aufgestellt.

Für diese Schilder gab es auch einen Antrag von den 3 Parteien

  • SPD
  • FDP
  • Die Grünen

 

Wo stehen die Schilder mit dem Vorschlag?

2 Menschen aus Nienhagen haben gesagt:

         Auf meinem Grundstück dürfen Sie die Schilder aufstellen.

Diese 2 Menschen sind

  • Ole Eckert

Er ist Mitglied im Rat von Nienhagen

  • Silke Regener-Klingemann

Sie ist Physio·therapeutin in Nienhagen

 

Was kommt noch?
Und wir stellen noch digitale Tafeln auf.

Die digitalen Tafeln zeigen: So schnell fahren Sie.
Das hilft oft weiter.

Autofahrer sehen: Ich fahre zu schnell.

Und dann fahren sie hoffentlich langsamer.

Vielleicht kommt auch noch ein Zebra·streifen dazu.

 

Für die Schilder und für die digitalen Tafeln hat die Gemeinde Nienhagen 8.000 Euro bezahlt.

Der Bürgermeister Jörg Makel sagt:

         Dafür geben wir das Geld gern aus.

         Die Sicherheit von Fußgängern ist uns sehr wichtig.

         Und die Schilder und die Tafeln können wir später auch an einer       anderen Stelle aufstellen.

 

Jörg Makel

Bürgermeister von der Gemeinde Nienhagen
Handy·nummer: 01 73   62 32 55 1

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